Bodenfruchtbarkeit

Bodenfruchtbarkeit ist:

  • die Fähigkeit eines Bodens, Frucht zu tragen, d.h. den Pflanzen als Standort zu dienen und nachhaltig regelmäßige Pflanzenerträge von hoher Qualität zu erzeugen. Synonym dazu werden die Begriffe Ertragsfähigkeit oder Produktivität des Bodens (Schröder) verwendet.
  • ist die Fähigkeit von Natur- und Kulturböden, den Pflanzen als Standort zu dienen.

  • Maß für die Eignung eines Bodens für das Pflanzenwachstum; ausgedrückt wird seine Fähigkeit, die Lebensbedürfnisse der Pflanzen zu befriedigen, z. B. ihre Wurzeln mit Wasser, Luft und Nährstoffen zu versorgen.
             

    Bodeneigenschaften-Pflanzenansprüche
    Was versteht man unter Bodenfruchtbarkeit?

    Bodenfruchtbarkeit ist die optimale Wechselwirkung zwischen Pflanzenanspruch (Wurzelraum, Wasser, Luft, Energie, Nährstoffe, Säurezustand und Stabilität) und Bodeneigenschaften (Gründigkeit, Wasserhaushalt, Lufthaushalt, Energiehaushalt, Nährstoffhaushalt, Pufferkapazität und Dynamik).

    Bodenentwicklung
    Bodenfruchtbarkeit ist wie die Gesundheit beim Menschen: wenn dieser nicht gesund ist schmeckt ihm auch das Essen nicht; genauso schmeckt den Pflanzen die zugeführte Düngung nicht wenn der Boden krank ist; sie werden wie aus einer Infusionsflasche ernährt und sind von dieser abhängig; sie bilden kein effizientes Wurzelsystem aus, mit dem die nötigen Makor- und Mikronährstoffe zur Qualitätsbildung aus dem Boden aufgenommen werden können.

    Wurzelsystem